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Ererbter Stress – Wie Du ihn erkennst und was Du dagegen tun kannst

Stress ist nicht immer „hausgemacht“. Wenn Du unter Stressbelastungen leidest und in Deinem Leben keine Ursachen dafür findest, kann es sein, dass Du Traumata Deiner Ahnen geerbt hast. Wie das möglich ist und was Du dagegen tun kannst, erfährst Du in diesem Beitrag.

Warum dich die Traumata Deiner Ahnen heute noch stressen können

Sandra (Name geändert) fühlte sich, als wäre sie ständig auf der Flucht. Sie hetzte durch ihren Alltag, konnte sich kaum Ruhepausen gönnen. Ihr Körper reagierte bereits mit Stresssymptomen wie Verstopfung und häufigen Spannungskopfschmerzen. Doch sie wusste nicht, warum sie diese Beschwerden hatte.

Auch der Arzt fand keine medizinischen Ursachen. In einer energiemedizinischen Sitzung konnten wir herausfinden, dass sie die Stressbelastungen ihrer Vorfahren geerbt hatte, insbesondere das Fluchttrauma einer ihrer Großmütter, mit der sie verstrickt war.

Sie hat Sandra diese Fluchtinformationen vererbt. Deshalb waren sie auch in ihrem System gespeichert und verursachten diese Stressbelastungen in ihrem Leben. In der energiemedizinischen Arbeit haben wir Sandras Verstrickung mit der Großmutter aufgelöst und die stressenden Informationen aus ihrem feinstofflichen Energiefeld gelöscht. Danach fühlte sie sich stärker bei sich, hatte deutlich mehr Kraft und Lebenslust und die Seele ihrer Großmutter konnte in Frieden gehen.

Stress erben – wie ist das möglich?

Wissenschaftler aus den Bereichen Psychologie, Epigenetik und Neurobiologie konnten in den vergangenen Jahren nachweisen, dass Traumata über Generationen hinweg insbesondere über Verstrickungen im Familiensystem sowie über die Erbinformationen weitergegeben werden können. Das heißt: Wir können noch unter den Belastungen unserer Vorfahren leiden, die schon lange vor uns auf der Erde gelebt haben.

Es ist egal, ob sie noch am Leben sind oder nicht, ob wir sie persönlich gekannt haben oder nicht. Wir können Informationen von bis zu 14 Generationen vor uns in unserem Erbgut tragen. Danach wird die Information automatisch immer schwächer, sodass sie uns nicht mehr belastet. Zeit heilt also tatsächlich auch tiefste Wunden – allerdings braucht es unter Umständen enorm viel Zeit.

Doch nicht jedes Trauma wird weitergeben, sondern nur jene, die von den betroffenen Personen nicht verarbeitet werden konnten und stattdessen verdrängt wurden – was in den Kriegs- und Hungerzeiten oft vorkam, da die Menschen damals mit ihrem Überleben zu kämpfen hatten und zudem meist auch noch nicht über das entsprechende psychologische Wissen verfügten.

trauma

Die Traumata führen in solchen Fällen eine Art Schattendasein und werden über das Familienfeld weitergeben, bis jemand die Kette durchbricht, das Ereignis anschaut und in die Heilung oder Transformation bringt. Heute haben wir dieses Wissen und viele gute Methoden, um uns von derlei Belastungen zu befreien.

Unsere Eltern und Großeltern haben die materiellen Trümmer der Kriege weggeräumt. Wir, die Kriegsenkel- und Kriegsurenkelgenerationen, haben jetzt die Aufgabe, die energetischen und emotionalen Trümmer zu beseitigen.

So findest Du heraus, ob Du unter dem ererbten Stress Deiner Ahnen leidest

Woran erkennst Du nun, ob ein Stress nicht Dein persönlicher, sondern ein geerbter ist? Wie kannst Du erkennen, dass Du unter dem Stress Deine Ahnen leidest?

1. Überprüfe Dein eigenes Leben

Schau zunächst, ob die Ursachen Deines Stresses in Deinem Alltag zu finden sind. Geh all Deine Lebensbereiche durch: Wohnen, Ordnung, Umfeld, Partnerschaft, Kinder, Beruf, Studium, Gesundheit, Freunde usw.

Du kannst Dir auch eine einfache Checkliste erstellen, indem Du Deine verschiedenen Lebensbereiche auflistest und jeweils dazu schreibst, wie hoch Dein gefühlter Stresslevel dort ist – von 1 (minimal) bis 10 (sehr hoch). Arbeite an jenen Lebensbereichen, die einen hohen Stresslevel beinhalten, und führ den Check nach ein paar Monaten nochmals zur Kontrolle durch.

2. Lass einen Körpercheck machen

Geh auch zum Arzt und lass einen Körpercheck durchführen, um sicherzugehen, dass der Stress nicht durch unerkannte Krankheiten ausgelöst wird.

Ein Tipp, vor allem für Frauen: Lass dich auch auf HPU/KPU testen! Dabei handelt es sich um eine bisher noch wenig bekannte Stoffwechselstörung, die eine Entgiftungsschwäche mit sich bringt und zahlreiche diffuse Beschwerden auslösen kann.

3. Befrage Deine Intuition

Wer eine gute Intuition hat, kann in sich hineinspüren und einfach die klare Frage stellen: „Kommt mein Problem (das Problem benennen) aus der Ahnenlinie?“ In der Regel spürt man dann ein ganz klares inneres „Ja“ oder „Nein“.

Wenn ein „Ja“ kommt, kann man weiter fragen: „Was hilft, das Problem zu lösen? Kann ich es selbst lösen oder sollte ich professionelle Hilfe dazuholen?“
(Siehe Tipps unten)

4. Beantworte diese 21 Testfragen

Überprüfe, ob eine oder mehrere der folgenden 21 Aussagen auf dich zutreffen:

Wenn ich an meine Familie denke, …

  1. … fühle ich mich seltsam unwohl.
  2. … werde ich plötzlich aggressiv oder traurig.
  3. … treten meine Stressbeschwerden verstärkt auf.
  4. … habe ich manchmal Emotionen, die sich fremd anfühlen.
  5. … möchte ich mich gern schnell wieder etwas anderem zuwenden.
  6. … habe ich öfter das Gefühl, wie benebelt oder verwirrt zu sein.
  7. … habe ich öfter das Gefühl, nicht richtig bei mir zu sein.
  8. … kommt mir auffällig oft eine bestimmte Person in den Sinn.
  9. … habe ich öfter das Gefühl, nicht alleine in meinem Körper zu sein.
  10. … stelle ich fest, dass ich innerlich oft mit einem bereits verstorbenen Familienmitglied rede.
  11. … geht mir das Schicksal von einer Person oder mehreren Vorfahren besonders nah.
  12. … mag ich zu manchen meiner Vorfahren nicht hinschauen.
  13. … halte ich übermäßig an ererbten Gegenständen fest, obwohl ich sie gar nicht wirklich mag.

Generell …

  1. … habe ich das Gefühl, dass Stress latent ständig in meinem Leben vorhanden ist.
  2. … habe ich öfter das Gefühl, wie auf der Flucht zu sein.
  3. … fühle ich mich von fremden Menschen gestresst.
  4. … haben die Flüchtlingswellen der vergangenen Jahre enormen Stress in mir ausgelöst.
  5. … habe ich Stress vor allem aufgrund von Mangelthemen in meinem Leben.
  6. … tritt der Stress nur in speziellen Situationen auf. (Falls ja: in welchen?)
  7. … fühle ich mich den Toten oft näher als den Lebenden.
  8. … zeigt mein Körper auffällige Reaktionen, die keine medizinischen Ursachen haben bzw. bei denen die Therapien nicht greifen.

Je öfter Du hier mit „Ja“ antwortest, desto wahrscheinlicher ist es, dass bei Dir noch familiäre Belastungen vorhanden sind. Die Fragen dienen jedoch nur einer groben Ersteinschätzung und ersetzen keine individuelle Beratung.

Was Du tun kannst

Wie oben schon geschrieben, gibt es heute viel Wissen um diese Thematik und auch verschiedene Methoden, die helfen können, sich aus den Fängen der Ahnenverstrickungen zu lösen und von ererbten Belastungen zu befreien.

ahnen

Es gibt einiges, was Du selbst tun kannst, sowie professionelle Lösungsmöglichkeiten, die jedoch in die Hände von erfahrenen Experten gehören. Dazu zählen etwa Methoden aus der schamanischen Energiemedizin oder dem systemischen Familienstellen.

Meine 5 wichtigsten Tipps, die Du selbst anwenden kannst

1. Meditation

Mach eine Ahnenmeditation, bei der Du Dir vorstellst, dass Deine Ahnen hinter Dir stehen. Ehre ihre Leben und Schicksale – das tut allen gut und es hilft Dir, Dich von ihren Schicksalen abzugrenzen. Wenn es sich für Dich stimmig anfühlt, danke ihnen auch für Dein Leben, denn sie alle haben dafür gesorgt, dass es Dich heute gibt. Und Du bist ein Geschenk für die Welt!

2. Gebet

Zünde eine Kerze für Deine Ahnen an und bete für sie, damit sie alle ihren Frieden finden und vollständig ins Licht gehen können. Bitte Erzengel Michael um Hilfe, denn er ist unter anderem dafür zuständig, die Seelen von Verstorbenen ins Licht zu begleiten. Gehe intuitiv vor: Vielleicht hast Du den Impuls, mal drei Tage hintereinander jeden Abend eine Ahnenkerze anzuzünden.

3. Ahnenaltar

Richte einen Ahnenaltar ein, auf den Du Fotos und Gegenstände Deiner Ahnen stellst. Auch damit ehrst Du Deine Vorfahren.

4. Rückgaberitual

Führe ein Ritual durch, bei dem Du bewusst alles Übernommene, das nicht zu Dir gehört, an Deine Vorfahren zurückgibst. Du kannst Dir dafür symbolisch einen Stein aussuchen, in den Du das Übernommene über Dein Herz und Deine Hände hineinfließen lässt und/oder Du pustest es dreimal in den Stein.

5. Folge Deiner Intuition

Tu das, was Deine innere Stimme und Dein Herz Dir zeigen! Vielleicht hast Du das Bedürfnis, einen Ort aufzusuchen, an dem Deine Ahnen lebten. Oder Du möchtest mal einfach so besondere Blumen auf deren Grab legen. Was auch immer es ist – geh dem nach und vertraue Deiner inneren Führung!

Sei in den Tagen nach Deiner Ahnenarbeit aufmerksam, ob Du Botschaften von Deinen Ahnen bekommst. Es kann beispielsweise sein, dass Du sie in Deinem Herzen spürst und sie sich bei Dir bedanken.

Professionelle Hilfe

Wenn diese Tipps nicht helfen, hol Dir professionelle Hilfe. Manchmal braucht man einfach jemanden, der mit geschultem Blick von außen auf die Situation schaut und gemeinsam mit Dir gezielt die Belastungen und Verstrickungen lösen kann.

Ich empfehle, erst einmal mit der Selbsthilfe zu starten, denn oft hilft es schon, wenn die Ahnen sich noch einmal wahrgenommen fühlen und wir ganz einfache Rituale für sie durchführen. Es kann schon ausreichend sein, eine Kerze für sie anzuzünden, bewusst in Liebe an sie zu denken und ihnen zu danken. Wenn diese kleinen Rituale jedoch zu keiner Erleichterung führen, sollte man professionelle Lösungswege wählen.

Übrigens machst Du diese Klärungsarbeit in erster Linie für Dich, doch auch Deine Ahnen sowie die Kinder und Kindeskinder in Deiner Familie profitieren davon. Denn die Befreiungsarbeit bringt Erlösung und Frieden in das gesamte Familiensystem.


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Dieser Artikel ist ein Gastbeitrag von Karin Myria Pickl.

karin-myria-pickl

Ich bin schamanische Medizinfrau, Medium, Kräuterflüsterin, Autorin und Speakerin. Meine Mission ist es, Menschen zu helfen, frei von den Lasten der Vergangenheit zu werden, ihre Berufung zu finden und auf ihrem heiligen Weg des Herzens erfüllt zu leben. Ich begleite in individuellen Coachings und Online-Workshops.

karin-myria-pickl.com