El estrés y los dulces pueden ayudar

El estrés y los aperitivos: Los dulces pueden ayudar

Wer kennt es eigentlich nicht? Zeitruck, Streit in der Partnerschaft oder Ärger im Job – da fällt der Griff zum nächsten Schokoriegel besonders leicht. Stresssituationen provozieren bei vielen von uns Heißhunger-Attacken. Einer Aussage des Deutschen Institut für Ernährungsforschung nach essen ungefähr 40 Prozent der Menschen mehr, wenn sie unter Stress stehen. Dabei ist es egal, welcher Art von Stress wir ausgesetzt sind. Schuld daran sind unsere Hormone. 

Stress fördert Heißhunger

Wenn wir in stressigen Situationen sind, schrillen in unserem Hirn die Alarmglocken auf und die Synapsen haben einiges zu tun. Denn Neurotransmitter und Hormone werden vermehrt ausgeschüttet. Und ganz prominent unter ihnen: Das Adrenalin. Es hält uns (idealerweise) wach und aufmerksam, damit wir besser mit der „Notsituation“ in der wir uns gerade befinden, klarkommen können. Adrenalin sorgt auch dafür, dass unser Appetit unterdrückt wird. Schwächt sich die Stresssituation ab und sinkt der Adrenalin-Spiegel, holt sich der Körper gerne mal die verbrauche Energie zurück. Besonders schnell bekommen wir diese in Form von kurzkettigen Kohlenhydraten – dem Volksmund besser bekannt als Süßigkeiten oder Chips. 

Süßigkeiten helfen beim Stressabbau

Was Dir Dein Personal Trainer oder deine Ernährungsberaterin wahrscheinlich nicht sagen wird ist, dass die Kalorienbomben eine Sünde wert sein können! Nachweislich hebt beispielsweise Schokolade unseren Serotonin-Spiegel und sorgt sogar dafür, dass Endorphine ausgeschüttet werden – zwei sehr gute Voraussetzung wenn es darum geht, dass sich unsere Stimmung steigert und wir entspannter sind. Wer den Seelenbalsam mit Zuckerguss nicht scheut, der wird sich sehr wahrscheinlich schneller von der Stresssituation erholen und häufiger lächeln.

Ausgleich muss sein

Wenn wir uns also in jeder Stresssituation einen Schokoriegel gönnen, sind wir sehr glücklich und – bei 500 Kilokalorien pro Riegel – auch ziemlich fett. Die Balance muss natürlich stimmen. Hin und wieder eine süße Nascherei schadet sicherlich. Dennoch muss auf eine ausgeglichene Ernährung geachtet werden. Dies hat nämlich auch enormen Einfluss auf die Art und Weise wie unser Körper Stress verarbeitet. 

Alternativen ohne Zucker

Damit dieser Artikel nicht wie eine Ode an die Schokolade endet, sollten wir uns auch noch ein paar alternative Naschereien vor Augen führen, es muss ja schließlich nicht immer Zucker sein:

  • Nüsse: Insbesondere Paranüsse und Walnüsse gelten bei Stresssituationen als hilfreich und zählen zu den hilfreichsten Lebensmitteln gegen Stress. Sie weisen nachweislich blutdrucksenkend und stimmungsfördernd. Aber auch ansonsten sind Nüsse gut, weil sie viele ungesättigten Fettsäuren beinhalten und es Spaß macht sie aus der Nussschale zu knacken.
  • Süßigkeiten ohne Zucker: Zuckerfrei heißt nicht unbedingt, dass es kein Fruchtgummi oder keine Schokolade sein darf. Alternative Süßstoffe wie das pflanzliche Stevia ist nicht umsonst so trendy. Schließlich beinhalten die Süßwaren ohne Zucker zwischen 25 und 40 Prozent weniger Kalorien als die Pendants mit Zucker.
  • Gemüse: Egal ob Gurke oder Paprika – Gemüse ist gesund und hat (fast) keinen Zucker. Zugegeben, die wenigsten werden es als echte Alternative zum Naschen gegen Stress sehen. Aber wir sollten es vielleicht einfach mal probieren…