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Weniger Stress durch besseres Selbstmanagement

Wer ein gutes Selbstmanagement hat, der hat auch weniger Stress! Je besser man sich selbst organisiert und je genauer man im Voraus plant, umso entspannter kommt man durch den Tag. Um Dein Selbstmanagement verbessern zu können, bedarf es einiger Punkte, die Du bedenken musst. Genau diese will ich Dir in diesem Artikel näher bringen.

Setze Dir selbst Grenzen

Hast Du Zeit-Budgets? Weißt Du, wie viel Zeit Du täglich/wöchentlich  …

  • Arbeiten willst?
  • mit Deiner Familie verbringen willst?
  • mit Freunden verbringen willst?
  • für Dich selbst nutzen willst?
  • für Fort- und Weiterbildung aufbringen willst?

Kennst Du diese Zahlen? Falls nein, dann solltest Du Dir ganz schnell Gedanken darüber machen.

„Arbeit dehnt sich in jenem Maße aus, in dem Zeit für die Erledigung zur Verfügung steht!“

besagt das Parkinson’sche Gesetz. Und genau so ist es auch. Wenn Du nicht im vornherein festlegst, wie viel Zeit Du eigentlich arbeiten willst, dann wird es sehr schwer werden Zeit für Dich selbst oder für andere Dinge, die Dir im Leben wichtig sind aufzubringen. Und genau das ist es, was enorm viel Stress verursacht.

Du musst Dir also im ersten Schritt sehr klar darüber sein, wie viel Deiner Zeit Du in welche Dinge stecken willst.

Nein sagen lernen

Hast Du Deine Zeit-Budgets einmal festgelegt, kommt der zweite wichtige Schritt, das „Nein sagen lernen„. Wenn Du immer auf alles JA sagst, dann wirst am Ende Du selbst auf der Strecke bleiben. Menschen die auf alles JA sagen, haben enorm viel Stress, denn sie haben am Ende des Tages keine Zeit mehr für jene Dinge, die ihnen wichtig sind.

NEIN zu sagen ist gar nicht so schwer wie man denkt. Alles was mach benötigt ist die richtige Strategie und das richtige Mindset. Was Dir dabei auf jeden Fall wieder sehr zugutekommt sind Deine Zeit-Budgets und die einfache Frage: „Wenn ich jetzt ja sage, schaffe ich das dann innerhalb meiner Zeit-Budgets?“ Ist die Antwort JA, kannst Du gerne zusagen, ist die Antwort allerdings NEIN, dann solltest Du auch auf alle Fälle absagen.

Offenen Enden limitieren

Ein weiterer Faktor, der enorm viel Stress verursacht, sind offene Enden, also alles was noch nicht fertiggestellt ist. Das können offene Projekte, Aufgaben und ähnliches sein. Wer zu viele Baustellen eröffnet, der wird nur noch zwischen diesen Projekten hin und her springen, aber im Endeffekt nichts weiterbringen. Das nimmt man natürlich aktiv wahr und schon kommt der nächste Stress hinzu. Ein Teufelskreis!

Daher solltest Du unbedingt darauf achten, nicht zu viele Projekte parallel offen zu haben. Stelle lieber erst ein Projekt fertig, ehe Du mit einem neuen beginnst. Das sorgt für weniger Stress und wird Deiner Produktivität einen massiven Schub verleihen.

Hilfreich können auch folgende Zeitmanagement Methoden sein:

Fokus und Konzentration erhöhen

Nun kennst Du Deine Zeit-Budgets, schützt diese Zeit-Budgets, indem Du NEIN sagen kannst und Du hast die offenen Projekte limitiert. Eine letzte Zutat fehlt allerdings noch, um den Stress zu verringern und Deinen Output massiv zu erhöhen. Diese letzte Zutat heißt fokussiertes Arbeiten.

Wir leben in einer Welt voller Ablenkungen. Ständig läutet, vibriert oder leuchtet irgendwas auf einem technischen Gerät auf. Ganz egal, ob es Dein Smartphone, dein Computer oder Deine Apple Watch ist. Und wenn mal gerade keine Störung von einem Gerät kommt, dann steht möglicherweise ein Arbeitskollege, Vorgesetzter oder Kunde in Deinem Büro und will etwas von Dir.

Wie Du Dir vorstellen kannst, sind das keine optimalen Voraussetzungen, um hoch fokussiert Arbeiten zu können. Mittlerweile gibt es mehrere Untersuchungen, die sich um das Thema Fokus und Konzentration angenommen haben. Alle kommen auf ähnliche Ergebnisse. Wenn Du hoch konzentriert arbeitest und dabei gestört wirst, egal ob das von einem technischen Gerät oder einem Menschen ist, kann es bis zu 20 Minuten dauern, bis Du wieder das gleiche Konzentrations-Level von vor der Störung erreichst.

Wenn wir diese 20 Minuten nun in Relation zu Zahl 5 Minuten setzen, das ist nämlich jener Zeitrahmen, in dem der durchschnittliche Büroangestellte gestört wird, kannst Du Dir vorstellen, dass Du im Laufe des Tages nie Dein volles Konzentrationslevel erreichen wirst. Was also tun?

Fokus-Zeiten

Die einzige das Du tun kannst, wenn Du Deine Konzentration steigern willst ist, dass Du Dir Fokus-Zeiten nimmst. Das sind Zeiten, in denen Du Dich komplett von der Außenwelt und damit von allen Störungen abkapselst. Das muss gar nicht so lange sein, ein bis zwei Stunden pro Tag sind da schon eine tolle Sache. Wenn Du Dich in diesem Zeitraum um die wirklich wichtigen Aufgaben kümmerst, wirst Du sehen wie Deine Produktivität explodiert und damit Hand in Hand auch Dein Stress sinkt.

Ich kann Dir nur sehr ans Herz legen Dir solche Fokus-Zeiten zu nehmen.

Fazit

Wenn Du es schaffst, diese Dinge Schritt für Schritt in Deinen Alltag zu integrieren, wirst Du sehr schnell merken, wie Dein Stress abnimmt und Deine Produktivität steigt. Alles was Du dazu brauchst, ist den Mut in die Umsetzung zu gehen, der Rest erledigt sich dann ganz von alleine. Und genau dabei wünsche ich Dir viel Erfolg.


Dieser Artikel ist ein Gastbeitrag von Thomas Mangold

thomas-mangold

Ich bin Keynote-Speaker und Autor mehrerer Bücher für ein effektiveres Zeit- und Selbstmanagement. Ich unterstütze Dich dabei, wieder mehr Zeit für Dich und für die wirklich wichtigen Dinge in Deinem Leben zu haben. Außerdem unterstütze ich Unternehmer dabei, die Effektivität ihrer Mitarbeiter zu steigern.

Weitere Informationen findest Du auf selbst-management.biz und selbstmanagement.rocks.