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Bullet Journal – einfach mal machen

Ein Bullet Journal ist zu Beginn ein leeres Notizbuch, das Du komplett nach Deinen Wünschen gestalten kannst. Auch die genaue Art der Verwendung liegt bei dir. Sei es als Planer, Kalender, Notizbuch, Tagebuch oder eine Kombination aus vielen Dingen. Du kannst das Bullet Journal einfach nach Deinen Vorgaben aufbauen und nutzen.

Ryder Carroll, der Erfinder des Bullet Journals, hat für die Gestaltung einige grundlegende Elemente vorgesehen:

  • Index: Eine Art Inhaltsverzeichnis Deines Journals
  • Future Log: Alles, was in der Zukunft für Dich wichtig ist
  • Monatsübersicht: Deine Termine und Aufgaben für einen Monat
  • Tagesübersicht: Hauptsächlich als To-Do-Liste gedacht

Wie Du diese einzelnen Elemente gestaltest und ob Du sie überhaupt verwendest, kannst Du aber jeden Tag aufs Neue ganz individuell für dich entscheiden.

Meine Erfahrungen

Immer wenn ich mein Bullet Journal benutze, um etwas zu notieren, sind Menschen in meiner Umgebung sehr angetan. Sie staunen und betrachten es als eine Art Kunstwerk. Dadurch habe ich in den letzten zwei Jahren sehr viele Menschen inspiriert, auch einen Bullet Journal anzufangen. Das macht mich sehr glücklich. Mein Bullet Journal, auch BuJo genannt, ist aber nicht nur ein Notizbuch, in dem ich mich kreativ austoben kann. Es ist viel mehr als das.

Es ist mein Kalender, mein Tagebuch mein Notizbuch, mein Kochbuch. Bestimmt stellst Du Dir jetzt mein Bullet Journal ziemlich chaotisch vor, weil so viele unterschiedliche Sachen drinstehen. Doch ich kann Dir sagen, es hat alles seinen Platz und wird auch sofort wiedergefunden.

Denn mit einem Bullet Journal lernt man das Organisieren. Man entwickelt die eine Struktur, mit der man selbst am besten klarkommt und versucht es immer wieder zu optimieren. Es wird nie langweilig.

Weniger Chaos, weniger Stress

Ich bin ein kreativer Mensch und man sagt, dass kreative Menschen dazu neigen ziemlich chaotisch zu sein. Das traf wirklich gut auf mich zu. Ich hatte einen ziemlich chaotischen Kopf. Meine Gedanken und Ideen schwirrten hin und her ohne Ordnung und Struktur. Doch durch mein Bullet Journal kann ich meine Gedanken und Ideen auf das Papier bringen. So weiß ich, dass es notiert ist und ich kann Platz für andere Sachen in meinem Kopf schaffen. Ich vermeide dadurch viel Stress in meinem Alltag, weil ich mir nicht mehr alles merken muss.

Kreativität und Zeit für sich selbst

Am Monatsende nehme ich mir Zeit und setze mich mit einer Tasse Tee an meinem Schreibtisch. Ich denke über den kommenden Monat nach und versuche mich davon zu inspirieren. Wie wird der Monat für mich? Welche Ereignisse erwarten mich? Was für Gefühle habe ich, wenn ich über den Monat nachdenke? Welche Farben und Motive hat der Monat für mich?

Nach dem entspannten Brainstorming öffne ich mein Bullet Journal und lege los. Ich zeichne mein Monatscover, mache meine Tabellen und lege fest, was ich in diesem Monat Neues ausprobieren möchte. Es ist sehr entspannend für mich mein BuJo zu gestalten. Ich beschäftige mich dadurch viel mit mir selbst und meinem Umfeld. Ich lerne mich dadurch auch selbst Stück für Stück besser kennen.

Keine Angst – einfach mal machen

Mir ist aufgefallen, dass Menschen, die mit einem Bullet Journal anfangen möchten, sich nicht trauen und Angst haben etwas falsch zu machen. Allein aus dieser Angst kann man doch sehr viel über sich selbst lernen und damit anfangen sich zu fragen, warum man Angst davor hat. Niemand ist perfekt und die erste Seite wird vielleicht nicht so perfekt aussehen, wie auf den vielen Instagrambilder, die als Inspiration dienen.

Doch das ist auch nicht das Entscheidende beim bullet journaling. Es ist dein Bullet Journal und Dein Begleiter im Alltag. Und wenn Dein Stil eher skizzenhaft und etwas unordentlich ist, aber Du damit sehr gut zurechtkommst, dann lass es doch etwas „messie“ aussehen.

Wenn Du etwas machen willst – hab keine Angst, dass es nicht perfekt sein könnte. Trau dich und mach es einfach. Das gilt für Dein Bullet Journal, aber natürlich auch grundsätzlich im Leben. Dein ganz privates „Notizbuch“ kann der erste Schritt sein.


Dieser Artikel ist ein Gastbeitrag von Siri

heyichbinsiri

Ich bin frisch gebackene Kommunikationsdesignerin. Das Wort Kreativität begleitet mich schon mein ganzes Leben lang und bereitet mir sehr viel Freude. Ich liebe das was ich tue und versuche immer das Bestmögliche aus der Situation zu machen. Immer positiv bleiben und die kleinen Dinge im Leben genießen.

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