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Resilienz – wie Du aus Krisen gestärkt hervor gehst!

Egal welche Krise im Leben eintreten mag, diese unbeschadet zu überstehen und sogar gestärkt daraus hervorzugehen – klingt nach Superman? Nicht ganz, denn genau diese Fähigkeit, allen Widrigkeiten des Lebens erfolgreich zu trotzen, besitzen resiliente Menschen.

Und das Gute vorweg, man ist den Launen des Lebens nicht hilflos ausgesetzt. Jeder Mensch hat seine Widerstandsfähigkeit, seine Resilienz selbst in der Hand.

Fünf Bausteine für mehr Resilienz in Deinem Leben:

1. Unterstützung

Traue Dich, um Hilfe zu bitten und auch Hilfe anzunehmen, denn in schwierigen Lebenssituationen können Freunde und Familie als wirksamer Stresspuffer dienen und auch andere Sichtweisen aufzeigen.

2. Akzeptanz

Es gibt Situationen und Krisen im Leben, die einem erstmal gehörig den Wind aus den Segeln nehmen und an denen auch nichts schön zu reden ist. Trotzdem ist es wichtig, diese anzunehmen und so zu akzeptieren, wie sie sind. Denn durch diesen Schritt wirst Du wieder handlungsfähig und kannst aktiv nach Wegen raus aus dem Tief suchen. Wie schaffst Du es wieder handlungsfähig zu werden?

  • Schritt 1: Bringe Dich in einen anderen Emotionszustand. Wie kannst Du Dich am besten ablenken und in eine positivere Gefühlslage gelangen?
  • Schritt 2: Sehe genau hin. Was genau ist Dir widerfahren?
  • Schritt 3: Welche positiven Veränderungen und Chancen können dadurch entstehen?

3. Optimismus

„Don´t worry be happy“ wäre hier der falsche Ansatz. Betrachte die Situation realistisch, auch wenn Du im Augenblick die Talfahrt eingeschlagen hast und harte Zeiten durchlebst, kannst du darauf vertrauen, dass es anschließend wieder bergauf gehen wird. Denn zum Glück wandelt sich alles im Leben, auch die schlechten Zeiten.

Überlege Dir doch einmal, welche Situationen du in der Vergangenheit schon erfolgreich gemeistert hast, obwohl du das anfangs nicht für möglich gehalten hättest. Fördere zusätzlich deine positiven Gedankengänge, indem du dich täglich darin übst, die guten Dinge des Tages wahrzunehmen und festzuhalten, gerne auch in Form eines Glückstagebuchs. Oft zählen schon die kleinen Dinge des Lebens, die einen positiv stimmen – der Vogelgesang am Morgen, ein lauer Sommerabend oder ein freundlicher Kollege.

4. Lösungsorientierung

Suche aktiv nach Lösungsmöglichkeiten, statt Dich endlos in deinen Problemen zu vergraben. Vermeide den Tunnelblick und wage auch mal einen Blick abseits der Standardlösung, insbesondere dann, wenn Du scheinbar immer wieder im selben Problem landest. Welche wenn auch noch so kreativen Lösungsmöglichkeiten wären denn möglich?

Kreativität und Flexibilität machen uns anpassungsfähig und lassen uns Krisen meist schneller überstehen. Frage ruhig auch Mitmenschen, die nichts mit der Sache zu tun haben. Diese betrachten die Situation oftmals aus einem ganz anderen Blickwinkel.

5. Selbstvertrauen

Vertraue auf Dich selbst und Deine Fähigkeiten. Welche Herausforderungen hast Du schon erfolgreich gemeistert und mit welchen Fähigkeiten hast Du das erreicht? Selbstvertrauen kann allerdings nur aufgebaut werden, wenn du nicht permanent an deine Belastungsgrenzen stößt. Achte daher gut auf Dich und Deinen Körper. Wann wird es dir zu viel?

Genehmige dir regelmäßige Auszeiten und Ruhephasen. Behandle Dich sich selbst, wie Du einen guten Freund behandeln würdest und sei nicht zu streng mit Dir selbst!


Dieser Artikel ist ein Gastbeitrag von Verena Blindzellner

blindzellner

Als Auszeit-Coach brenne ich dafür, Menschen dabei zu unterstützen, ihren persönlichen Weg zu finden, um mit ihren „Problemmonstern und Energieräubern“ auf eine gesunde und bewusste Weise umgehen zu können. Egal ob Entspannungskurs, Hypnose oder eine Coachingeinheit: Bei mir zählt der Mensch, so wie er ist, mit all seinen Stärken und Schwächen!

Nähere Infos auf www.auszeit-stressbewaeltigung.de
(B.A. Gesundheitsmanagement/ Entspannungspädagogin/Heilpraktikerin für Psychotherapie)