Diese 5 Ordnungsroutinen führen zu weniger Stress

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Aufgeräumtes, helles Wohnzimmer als Symbol für Ordnung und weniger Stress im Alltag

Besonders für Berufstätige oder Mütter kann es hin und wieder zur Herausforderung werden, Job, Alltag und Haushalt erfolgreich zu bewältigen. Da sich vor allem aber die Reinigung der Wohnung nicht von selbst erledigt und Unordnung stets ersichtlich ist, kann sich dies oftmals als großer Stressfaktor auswirken. In weiterer Folge werden Putztätigkeiten noch unbeliebter und man probiert alles so schnell es geht zu erledigen, wobei die Reinigung nicht gründlich ausgeführt wird. Um dies zu vermeiden und den Stress abzubauen, können speziell diese 5 Ordnungsroutinen helfen. Was man darunter versteht und wieso sie hilfreich sind, kann man im Folgenden erfahren.

1 - Täglich 5 Minuten dem Aufräumen widmen

Bereits 5 Minuten am Tag können dazu beitragen, dass kleine Reinigungsarbeiten erledigt und Unordnung aus dem Weg geschafft werden. Dies können Tätigkeiten sein, die einem gerade im Moment auffallen oder bereits geplant sind. Meistens kann man schon nach einigen Tagen die ersten Erfolge erkennen, wodurch sich auch der Stress lindern kann. Vor allem an diesen Orten fällt in der Regel die meiste Unordnung an, weshalb sich speziell hier die 5-Minuten-Routine rentiert:

  1. Esstisch
  2. Küchenflächen
  3. Eingangsbereich
  4. Sideboards und weitere Ablagemöglichkeiten

Der Schlüssel dieser Methode liegt darin, die 5 Minuten konsequent einzuhalten – also weder deutlich zu überziehen noch die Aufgabe ganz ausfallen zu lassen. Wer sich täglich daran hält, baut keine Aufgaben-Berge auf, die später überwältigend wirken und noch mehr Stress verursachen. Ein fester Zeitpunkt – zum Beispiel direkt nach dem Frühstück oder vor dem Schlafengehen – hilft dabei, die Routine zur Gewohnheit zu machen.

Falls die täglichen 5 Minuten nicht ausreichen und man sich auf eine andere Art mit der Arbeit und dem Stress der Hausreinigung entlasten möchte, kann man sich natürlich auch eine Putzkraft zulegen. Dies bietet sich auch für eine Büroreinigung in Hamburg, Berlin, München oder an jedem anderen Standort an, da ein aufgeräumter Arbeitsplatz ebenso zu mehr Produktivität führen kann.

2 - Jeden Morgen das Bett machen

Da jeder Tag im Schlafzimmer beginnt und endet, ist es vor allem hier so wichtig, Ordnung zu schaffen. Denn dadurch wird man nicht jeden Morgen sofort mit den anstehenden Putzaufgaben konfrontiert und kann entspannt in einer aufgeräumten Umgebung aufwachen. Der einfachste Weg dafür ist es, gleich nach dem Aufstehen das Bett zu machen, da es häufig den meisten Platz im Schlafzimmer einnimmt und daher den größten Unterschied bewirken kann. Tipp: Tagesdecken, welche über das gesamte Bett geworfen werden, erwecken ebenfalls einen ordentlichen Eindruck und können zudem ein echter Hingucker sein. Ebenso nimmt diese Arbeit nicht viel Zeit in Anspruch, weshalb es sich, für den folgenden positiven Effekt, auf jeden Fall lohnt.

Warum ein gemachtes Bett so wirkungsvoll ist

Psychologisch betrachtet signalisiert ein ordentlich gemachtes Bett dem Gehirn, dass der Tag strukturiert beginnt. Es ist ein kleines, aber sichtbares Erfolgserlebnis, das Motivation für weitere Aufgaben schafft – und den Stresspegel senkt, bevor er überhaupt steigen kann. Viele Menschen berichten, dass diese eine einfache Gewohnheit eine positive Kettenreaktion in Gang setzt.

3 - Feste Plätze zuordnen

Eine weitere hilfreiche Ordnungsroutine kann es sein, allen Dingen und Gegenständen einen festen Platz in der Wohnung zuzuweisen. So kann es nämlich verhindert werden, dass Unordnung und Chaos nur von einem Ort an den nächsten gelangen und außerdem bringt es noch diese Vorteile mit sich:

  • Beschleunigung des Aufräumprozesses: Beim Beseitigen von Chaos weiß man genau wo alles hin muss, weshalb man gezielter das Durcheinander zu Hause aus dem Weg schaffen kann.
  • Leichteres Auffinden von Dingen: Die Suche nach bestimmten Gegenständen erübrigt sich dadurch ebenso, da man die genauen Plätze kennt.
  • Vermeidung von Unordnung: Wenn Sachen sofort wieder an ihren bestimmten Ort zurückgebracht werden, ist es zudem unwahrscheinlicher, dass ein großes Wirrwarr in den eigenen vier Wänden entsteht.

Je früher man mit dieser Routine anfängt, desto automatisierter und leichter fällt einem die Umsetzung.

Praktischer Einstieg: Erst einen Bereich wählen

Wer nicht weiß, wo anfangen, sollte zunächst nur einen einzigen Bereich definieren – etwa die Eingangszone oder den Schreibtisch. Sobald das Prinzip dort funktioniert, lässt es sich Schritt für Schritt auf andere Bereiche der Wohnung ausdehnen. So wirkt der Einstieg nicht überwältigend.

4 - Nie mit leeren Händen gehen

Jeder kennt es, dass man während eines Tages gefühlt hundertmal den Gang abläuft oder bestimmte Bereiche, wie das Wohnzimmer, passiert. Daher kann es hierbei äußerst sinnvoll sein, nie mit leeren Händen zu gehen. Darunter versteht man, dass man immer, wenn man sich durch die Wohnung bewegt, unaufgeräumte Gegenstände mitnehmen und an ihren ursprünglichen Platz bringen soll. Da man den Weg sowieso zurücklegt, fällt nicht viel zusätzliche Arbeit an und dank dieser Routine kann Durcheinander und dem verbundenen Stress ein Ende gesetzt werden. Diese Methode kann sehr effektiv sein, da man sie mit alltäglichen Aufgaben verbinden kann, beispielsweise dass man beim Verlassen des Hauses gleich den Müll mitnimmt.

Diese Routine funktioniert besonders gut in Kombination mit der Regel der festen Plätze: Nur wenn jeder Gegenstand einen definierten Ort hat, weiß man beim „Mitnehmen” auch direkt, wohin er gehört.

5 - Kleidung sofort beseitigen

Ein sehr häufiger Grund für Unordnung ist das Entledigen und Ablegen von Kleidung. Ganz egal, ob dies beim Betreten der Wohnung ist oder aufgrund eines Outfitwechsels. Oftmals landen die Klamotten auf einem Stuhl, dem Bett oder sogar auf dem Boden. Um dies zu vermeiden, können diese Tipps helfen:

  1. Eine effiziente Garderobe im Eingangsbereich aufstellen
  2. Keine Ablagemöglichkeiten, wie den allbekannten Stuhl, schaffen
  3. Sich angewöhnen, die Kleidung direkt an den ursprünglichen Platz zu verräumen

Speziell ein unaufgeräumter Boden, dank verstreuten Klamotten oder anderen Gegenständen, kann das Gefühl von Chaos besonders verstärken, weshalb diese Routine einen großen Beitrag zu einem sauberen Zuhause beitragen kann.

Der „Stuhl” als Stresskatalysator

Der berühmte Stuhl im Schlafzimmer, auf dem sich Kleidung stapelt, ist ein weit verbreitetes Phänomen. Er wirkt auf den ersten Blick praktisch, wird aber oft zur Ablage für alles, was keinen festen Platz hat. Das visuelle Chaos, das er verursacht, belastet unbewusst das Stressniveau – besonders am Abend, wenn man zur Ruhe kommen möchte. Ihn zu entfernen oder durch eine übersichtliche Kleiderstange mit klarer Struktur zu ersetzen, kann einen erstaunlich großen Unterschied machen.

Fazit

Haushalt, Putzen und Ordnung in den eigenen vier Wänden zu halten, beansprucht häufig mehr Zeit und Arbeit als gedacht. Der Druck, alles unter einen Hut zu bringen, kann bei manchen Leuten sogar zu Stress führen, besonders wenn die Unordnung täglich vorzufinden ist. Um dies zu vermeiden und zu verhindern, dass sich zu viele Aufgaben anstauen, können bestimmte Ordnungsroutinen helfen. Dadurch werden kleine Reinigungstätigkeiten in den Alltag eingebaut, wodurch die Wohnung gleich viel aufgeräumter wirkt und anstehende To-Do’s abgehakt werden können. Je häufiger man solche Routinen anwendet, desto leichter fällt es einem, diese regelmäßig und ohne nachzudenken anzuwenden.

Häufige Fragen

Wie kann Unordnung zu Stress führen?

Ständig sichtbares Chaos erinnert uns permanent an unerledigte Aufgaben und erzeugt so einen unterschwelligen Druck. Das erhöht das allgemeine Stresslevel, besonders wenn Job und Alltag ohnehin schon viel Energie kosten.

Welche Ordnungsroutinen helfen am schnellsten gegen Stress?

Schon täglich 5 Minuten aufzuräumen, das Bett jeden Morgen zu machen und Dingen feste Plätze zuzuweisen, zeigen bereits nach wenigen Tagen erste Wirkung. Diese kleinen Gewohnheiten lassen sich leicht in den Alltag integrieren.

Wie verhindere ich, dass sich Kleidung in der Wohnung anhäuft?

Eine praktische Garderobe im Eingangsbereich, das Vermeiden von Ablage-Möbeln wie dem berüchtigten Stuhl und die Gewohnheit, Kleidung sofort wegzuhängen, helfen dabei, den Boden und das Schlafzimmer ordentlich zu halten.

Was bedeutet die Routine 'Nie mit leeren Händen gehen'?

Diese Methode bedeutet, dass Du beim Bewegen durch die Wohnung immer einen herumliegenden Gegenstand aufnimmst und an seinen festen Platz zurücklegst. Da Du den Weg sowieso zurücklegst, entsteht kaum Mehraufwand.

Lohnt es sich, für weniger Stress eine Putzkraft zu engagieren?

Wenn die eigenen Routinen nicht ausreichen oder die zeitliche Belastung zu hoch ist, kann eine Reinigungskraft eine sinnvolle Entlastung sein – sowohl für den Haushalt als auch für den Arbeitsplatz.

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