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Wie Du Deine ständigen Sorgen stoppen kannst

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Wie Du Deine ständigen Sorgen stoppen kannst

Es gibt wahrscheinlich kaum jemanden, der sich nie Sorgen macht. Manchmal können Sorgen ja auch nützlich sein, wenn es sich bei diesen um realistische negative Situationen handelt, die so verhindert werden können. Meistens sorgen wir uns jedoch um Dinge, die völlig unwahrscheinlich sind. Geschätzt 99% unserer Katastrophenszenarien, die sich in unserem Kopf abspielen, werden sowieso nie eintreffen. Warum also unnötigerweise mit diesen quälenden Gedanken befassen? Mit Hilfe der folgenden Schritte kannst Du Deine Sorgen rational analysieren und überprüfen. Auf diese Weise gehst Du von einer anderen Perspektive aus an Deine Sorgen heran. Du hast einen neutraleren Standpunkt und kannst so rational überprüfen, ob Deine Sorgen Sinn ergeben. Die folgenden Schritte sind angelehnt an das Buch “Sorge Dich nicht – Lebe!” von Dale Carnegie, was ich sehr empfehlen kann, wenn man sich viel sorgt.

1. Schreibe auf, worüber Du Dir Sorgen machst

Schreibe die Sorge auf, die in Deinem Kopf herumschwirrt. Sind es mehrere, schreibe alle auf – am besten auf getrennte Blätter. So kannst Du die nächsten Schritte für jede einzelne Sorge befolgen.

2. Ordne Deiner Sorge eine Wahrscheinlichkeit zu

In diesem Schritt ordnest Du Deiner Sorge eine Wahrscheinlichkeit zu. Wie wahrscheinlich ist es, dass die Sorge wirklich eintrifft? Oft sorgen wir uns um Dinge, die nahezu unmöglich sind. Es hilft also schon, wenn Du feststellst, dass die Wahrscheinlichkeit deiner Sorge bei vielleicht nicht mal 10% liegt. Warum um etwas sorgen und darunter leiden, wenn die Sache sowieso nicht eintreffen wird?

3. Überlege Dir verschiedene Lösungsmöglichkeiten

Welche Lösungen gibt es für Deine Sorge? Was kannst Du tun, damit Du diese Sorge “los wirst?” Notiere alle Lösungsmöglichkeiten, die Dir einfallen. Kannst Du aktiv absolut nichts tun, gilt es zu lernen, das zu akzeptieren. Sich um etwas zu sorgen, was Du durch deine eigenen Kräfte nicht verhindern kannst, bringt Dich logischerweise nicht weiter. Akzeptanz ist in diesem Fall auch eine Lösungsmöglichkeit – vielleicht die einzig sinnvolle.

4. Entscheide Dich für eine Lösung

Hast Du alle Lösungen notiert, kannst Du Dich im folgenden Schritt für eine der Lösungen entscheiden. Welche der Lösungen wird Dir am meisten helfen? Sorge Dich aber nicht darum, ob Du vielleicht die falsche Entscheidung treffen wirst. Es ist schon mal ein großer Schritt, Dich überhaupt für etwas zu entscheiden. Es gilt also, sich zu entscheiden und diese Entscheidung danach nicht mehr in Frage zu stellen.

5. Lege einen Zeitpunkt fest, an dem Du Deine Lösung umsetzen wirst

Hast Du eine konkrete Entscheidung getroffen, musst Du nur noch festlegen, wann Du diese Entscheidung in die Tat umsetzen wirst. Ansonsten wirst Du bestimmt sagen – “Irgendwann, wenn der richtige Zeitpunkt ist”. Leider wird es diesen richtigen Zeitpunkt nie geben und Du wirst Dich weiterhin mit der Sorge herumschlagen müssen. Entscheide Dich also für einen Zeitpunkt, und – egal, ob es leicht oder schwierig ist – tu es und erinnere Dich daran, wie erleichtert Du danach sein wirst.

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