mindfulness-vorteile-eines-achtsamen-lebensGastbeitrag, unbezahlte Werbung Bild©Lisa Évoluer

Mindfulness: Vorteile eines achtsamen Lebens

Mindfulness beschreibt den Zustand, in welchem man im Hier und Jetzt lebt, um sich den gegenwärtigen Zustand bewusst zu machen. Es geht dabei darum nicht nur körperlich anwesend zu sein, sondern auch den Geist und die Gedanken wahrzunehmen. Viele Menschen beschäftigen sich viel mit der Vergangenheit oder der Zukunft und verhindern so unbewusst, dass sie einen glücklichen Zustand erreichen.

Wenn man achtsam lebt, hört man auf an Gedanken festzuhalten oder darüber zu urteilen. Außerdem gelingt es einem besser Mitgefühl für seine Mitmenschen, aber vor allem für sich selbst zu entwickeln und darauf zu achten, inwieweit äußere Faktoren die eigene Gefühlswelt beeinflussen können. Wird man sich darüber bewusst, geht also achtsam durch seinen Alltag, gelingt es einem eher den aktuellen Zustand zu akzeptieren und vorteilhaft damit umzugehen.

Mit dem Ziel, Menschen zu helfen, die an chronischen Schmerzen leiden, wurde Mindfulness (Achtsamkeit) in den 1970ern eingeführt. Ursprünglich ist Mindfulness ein Bestandteil aus dem Buddhismus, der sehr viel älter ist. Allerdings entfaltet Mindfulness seine Wirksamkeit in unglaublich vielen Bereichen und ist für jeden individuell anwendbar und hilfreich.

Die Technologie, die heutzutage zwar unmöglich wegzudenken ist und uns Menschen viel Arbeit erspart, führt auf der anderen Seite leider auch zu Stress. Die ständige Erreichbarkeit führt dazu, dass ein ständiger Druck unseren Alltag dominiert. Außerdem wird uns durch zum Beispiel durch das Beantworten von Nachrichten die Zeit genommen, die wir eigentlich für andere Tätigkeiten benötigen würden.

Dabei kommen die eigenen Bedürfnisse viel zu kurz. Oft werden die eigenen Wünsche hinten angestellt und wir verlieren den Bezug zu unseren Gedanken und Gefühlen. Aufgrund dieses hohen Stresspegels, in Verbindung mit der Vernachlässigung der persönlichen Ansprüche, kommt es immer häufiger zu Burnouts oder anderen psychischen Problemen.

„Wenn du dein Leben so erfüllt und glücklich leben möchtest, wie es geht, dann sei dort, wo es stattfindet: Im Hier und Jetzt!“
Doris Kirch

Balance finden

Achtsamkeit in sein Leben zu integrieren hilft dabei eine Balance zwischen den beiden Gehirnhälften herzustellen. Die rechte Gehirnhälfte ist für die rationalen und logischen Vorgänge zuständig, wohingegen die linke Gehirnhälfte den emotionalen und kreativen Teil übernimmt. Die bewusste Ausbalancierung der beiden Teile führt unter anderem dazu, dass wir stressresistenter werden.

Normalerweise reagiert unsere Amygdala impulsiv (innerhalb von 30 Millisekunden) auf Situationen, die aus der Erfahrung heraus als „bedrohlich“ eingestuft werden. Lenkt man allerdings seine Aufmerksamkeit so, dass der rationale Teil des Gehirns aktiv wird, belastet uns das Problem um einiges weniger. Das Gehirn braucht dann nämlich 100 Millisekunden zum Antworten. Mit etwas Training kann diese Zeitspanne auch auf 250 Millisekunden erweitert werden, womit dann einhergeht, dass wir noch entspannter reagieren.

„Das Glück deines Lebens hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab.“
Marc Aurel

Menschen, die an Depressionen, chronischen Schmerzen oder ADHS leiden, können ebenfalls von Mindfulness  profitieren. Nach acht Wochen können Schmerzen laut MRT Tests um 75% reduziert werden. Langfristig steigt diese Prozentzahl sogar noch. Zusätzlich sinkt die Rückfallquote für Menschen, die an Depressionen erkrankten. Achtsamkeit kann auch dazu führen, dass man Aggression und Wut, sowie Missgunst oder Ängste in jeglichen Bereichen, überwinden kann.

Regelmäßige Übung sorgt dafür, dass die Nervenbindungen im Gehirn sich neu verknüpfen (Neuroplastizität). Die dadurch entstehenden Veränderungen werden zumeist zuerst durch das Umfeld wahrgenommen, bevor man selbst die positiven Auswirkungen erkennt.

Die zwei Wege der Achtsamkeit

Die zwei Wege der Achtsamkeit setzen sich aus dem formellen und dem informellen Weg zusammen. Beim formellen Weg nutzt man Meditation, beim informellen Weg konzentriert man sich auf konkrete Aufgaben, die man in seinen Alltag integrieren kann. Dazu gehören zum einen Übungen für das bewusste Wahrnehmen vom Hier und Jetzt und Übungen zum richtigen Umgang mit den aufkommenden Gedanken.

Hilfreich sind Fragen an sich selbst, wie „Was fühle ich?“, „Was höre ich?“, „Was nehme ich wahr?“. Durch jene holt man sich in den gegenwärtigen Moment zurück und vermeidet, dass die Gedanken einen zu sehr fort treiben.

Mindfulness lässt sich in verschiedenen Säulen einteilen. Darunter fällt nicht zu urteilen, Geduld zu haben, nach neuem Wissen zu streben („Beginners Mind“), Vertrauen zu haben, Strebsamkeit zu vermeiden, Akzeptanz zu üben und nicht an Dingen festzuhalten, sondern loszulassen.

„Ein glückliches Leben besteht aus einem befreiten Geist, der sich jederzeit seiner selbst bewusst ist.“
Doris Kirch


Dieser Artikel ist ein Gastbeitrag von Lisa Évoluer.

lisa-evoluer

Ich bin Mindfulness Coach für (Business-) Frauen, die ein erfülltes Leben in Balance Leben möchten. Ich helfe Dir Deine Blockaden zu lösen und Du selbst zu sein. Damit Du ein stressfreies Leben mit mehr Selbstbewusstsein führen kannst und Deiner Leidenschaft folgst.

Bereits seit über 8 Jahren bin ich erfolgreiche Entrepreneurin und eine der Gründerinen des erfolgreichen Unternehmens Coachy. Ich bilde mich stetig weiter und bin ausgebildet in MBCT (Achtsamkeits Basierte Kognitive Therapie) und als Lifecoach.
Mein Motto: Hör auf dein Herz und sei du selbst!

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