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Stressabbau durch Joggen

Stress ist ein täglicher Begleiter unseres Lebens geworden. Die alltäglichen Pflichten unter einen Hut zu bekommen, ist nicht immer leicht. Man kann diese Belastung nur eine gewisse Zeit lang aushalten. Problematisch wird es, wenn über längere Zeit Erholungsphasen ausbleiben und Stress zur Dauerbelastung wird. Dann wird der positive Eustress, der bei unseren täglichen Aufgaben eine unterstützende Wirkung hat, zum negativen Distress. Ein erprobtes Gegenmittel dagegen: Joggen.

Denn Ausdauersportarten, wie Joggen, sind besonders für den Stressabbau geeignet, da sie orts- und zeitunabhängig ausgeübt werden können. Kein Warten auf das Mannschaftstraining, keine Rücksichtnahme auf Öffnungszeiten oder Verkehrsmittel. Schuhe an und los. Durch die Bewegung und die anstrengende sportliche Aktivität wirkt man den Stress auslösenden Gedanken entgegen und kommt zu Ruhe.

Das regelmäßige Training führt zu mehr Ausgeglichenheit, Glücksgefühlen und dem Abklingen der Gereiztheit, die negativer Stress meistens mit sich bringt. Laufen hat viele tolle Auswirkungen auf den Körper:

Innere Ruhe und Gelassenheit nach einem guten Lauf → Der Blutdruck wird nachhaltig gesenkt → Niedriger Puls auch bei Hektik und Stress → Entspannterer Umgang mit Stress und Belastungen

So kann regelmäßiges Laufen durchaus auch als Langzeit-Therapie gegen Burnout angesehen werden.

Der Kampf gegen den inneren Schweinehund

„Es könnte gleich regnen“, „ach ganz schön kalt draußen“, „eigentlich hab ich ja keine Zeit“, „besser morgen“. Irgendeine Ausrede fällt uns immer ein. Doch wie schaffst Du es, Dich regelmäßig zum Laufen zu motivieren?

Nichts motiviert Dich so sehr wie Dein eigener Erfolg! Viele Sportuhren oder Apps loben dich fürs gemeisterte Training und sorgen so für eine kleine Extra-Motivation. Außerdem kannst Du Dir auch einen Laufpartner suchen, um gemeinsame Erfolge zu feiern und sich gegenseitig anzutreiben. Auch eine Laufgruppe kann natürlich sehr hilfreich sein. Jede Woche, gleicher Tag, gleiche Uhrzeit. Das ist Routine. Da kostet es kaum Überwindung, sich zum Training aufzuraffen und den Schweinehund zu überwinden.

Such dir ein Ziel, bei dem sich der Aufwand zeitliche in Deinen Alltag integrieren lässt. Setze Dir realistische Ziele. Ein Anfänger wird nicht in drei Monaten einen Marathon laufen. Eine Stunde am Stück zu laufen, ist ein guter und machbarer Start für Einsteiger. Auf dem Weg dorthin kannst Du Dir natürlich auch Zwischenziele setzen. 15, 30, 45 Minuten sind sinnvolle Zwischenschritte auf dem Weg zur vollen Laufstunde.

Tipps für Deinen Laufeinstieg

Gerade am Anfang ist es wichtig, langsam zu machen. Zu hohe Erwartungen oder übersteigerte Motivation können den guten Ansatz schnell zunichte machen. Dabei ist es wichtig, sich nicht zu übernehmen oder zu überschätzen. Das Joggen soll schließlich vom Stress erholen und nicht selbst zum Stress werden. Hilfreich zum Einstieg oder auch Wiedereinstieg ist ein sinnvoller und ausgewogener Trainingsplan.

Viele nützliche Tipps für Einsteiger findest du auch auf laufen.de