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Warum hilft Bewegung gegen Stress?

Über 50 Prozent der Deutschen geben an, dass sie Fernsehen, weil sie dabei entspannen können. Am liebsten abends auf der Couch nach einem anstrengenden Arbeitstag. Dabei sagen Experten, dass das Fernsehen keine reelle Entspannungsmöglichkeit bietet.

Studien zeigen sogar, dass Belastungsgefühle sogar verstärkt werden können. Was der Körper braucht ist eine gewisse Anstrengung, um sich zu entspannen. Nicht ohne Grund sprechen wir gerne davon, dass wir uns unausgelastet fühlen, denn genau das sind wir nach einem bewegungsarmen Tag.

Warum brauchen wir mehr Bewegung?

Wenn nun zu der Bewegungslosigkeit Stress hinzu kommt, gerät der Hormonhaushalt außer Balance, denn das Stresshormon Cortisol macht sich breit. Je höher das Stresslevel, desto mehr Cortisol wird vom Körper produziert. Die Folge sind Unruhe, Heißhunger und dauerfristig sogar ein angegriffenes Immunsystem. Aber was hilft dagegen?

Dagegen hilft vor allem, regelmäßig Sport zu machen. Beim Sport setzen wir einen Reiz, der uns im ersten Moment anspannt. Was darauf folgt ist Entspannung. Cortisol wird aktiv abgebaut und wir fühlen uns ausgeglichener.

Welcher Sport eignet sich zum Stressabbau?

Das wichtigste ist erstmal, dass der Sport Spaß macht. Viele Experten raten zu Ausdauersportarten wie Joggen, da man dabei an der frischen Luft ist, keine komplizierten Techniken erlernt werden müssen und entsprechend frei die Gedanken wandern können. Wer sich allerdings zum Laufen zwingen muss, der probiert es besser mit Yoga, Pilates oder Teamsportarten.

Denn auch Regelmäßigkeit ist eine wichtige Voraussetzung. Das schöne an Teamsportarten ist nicht nur, dass man sich zu einer gewissen Regelmäßigkeit verpflichtet, besonders das Trainieren in Gesellschaft hat positive Effekte. Bei aktuellen Trendsportarten wie Funktionellem Training und CrossFit trainiert man in einer Gruppe, mal im Team, mal in Konkurrenz. Man ist mit Menschen in Kontakt und geht gleichzeitig an seine physischen Grenzen. Zwei großartige Voraussetzungen für Stressabbau.

Aktiviere Deine Glückshormone

Ein weiteres, sehr bekanntes Hormon ist das sogenannte Endorphin. Endorphine werden unter anderem durch intensive sportliche Aktivitäten freigesetzt. Wie das Wort Glückshormon schon vermuten lässt, haben Endorphine eine schmerzlindernde und beruhigende Wirkung und sind deshalb besonders in stressigen Zeiten absolut gewollt.

Wer beim Sport schon mal so richtig ins Schwitzen gekommen ist, kennt das Gefühl danach – stolz mit einem breiten Lächeln geht man nach Hause. Dieser Rauschähnliche Zustand ist unter der Bezeichnung Runners High bekannt. Der Grund dafür sind die Glückshormone Endorphine und Phenethylamine. Die Folge: man fühlt sich gut, strebt danach, das Gefühl wieder zu empfinden, bekommt Lust auf mehr Bewegung. Der Körper wird gut durchblutet, baut durch Stress entstandene Verspannung ab und wird ausgelastet – entspannt.

Es bleibt nur zu vermeiden, sich zu überfordern – ob mit zu hoher oder zu häufiger Belastung – spielt keine Rolle. Überforderung hat den genau gegenteiligen Effekt. Deshalb ist es so wichtig, die Sportart zu finden, an der man Freude hat. Und wenn es der abendliche Spaziergang im Park ist, ist das immer noch die bessere Alternative zu der Couch.


Dieser Artikel ist ein Gastbeitrag von evidero

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