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Stressprävention im Studium – Gelassen durch Meditation und Achtsamkeit

Was kann man tun, wenn der Stress im Studium überhand gewinnt? Gibt es eine Möglichkeit gar nicht erst in diese stressigen Situationen zu geraten? Als Student, vielleicht aber auch als Schüler, hast Du Dir diese oder ähnliche Fragen sicher schon einmal gestellt. Wenn Du bereits studierst, dann kennst Du sicher die guten Ratschläge, die Dir helfen sollen Stress zu vermeiden, wie: „Organisier dich einfach besser!“, „Fang früh genug an zu lernen!“, „Mach doch einfach mal einen Tag Pause und erhol dich, danach sieht die Welt doch schon ganz anders aus!“

In den meisten Fällen – und ich kenne das aus eigener Erfahrung – versuchst Du diese Ratschläge sicher ohnehin schon in die Tat umzusetzen. Dennoch gibt es diese Phasen im Studium, in denen dir alles gefühlt um die Ohren fliegt. In diesen Fällen ist Stress-PRÄVENTION bereits zu spät. Du hast alles versucht, um eine solche Situation zu vermeiden und doch ist sie eingetreten und der Stress hat wieder die Überhand. Vielleicht kennst du diese Situationen und fragst dich, wie Du dem entgegenwirken kannst.

Während meines Studiums habe ich viele Dinge ausprobiert, um diesen ungesunden Distress zu vermeiden. Neben Organisation und Pausen – die definitiv auch sehr wichtig sind – bin ich früh ins Bett gegangen, habe ausreichend geschlafen, mich gesund ernährt und Sport getrieben, war an der frischen Luft und habe mich mit Freunden getroffen. Dennoch habe ich mich – trotz dieser Strategien – mental häufig in für mich ungesunde Situationen und Gedankenmuster manövriert, die am Ende Stress verursacht haben.

Was mir wirklich geholfen hat

Während meinem Studium war Stress definitiv ein Thema, das mich sehr beschäftigt und interessiert hat. Auch fachlich. Daher suchte nach Möglichkeiten, nicht nur mit Stress umgehen zu lernen, sondern ihm auch vorzubeugen. Durch meine Recherchen und eigenes Ausprobieren fand ich schließlich zwei interessante Ansätze, die mir sofort gegen stressigen Situationen geholfen haben: Meditation und Achtsamkeit.

Meditation

Meditation ist ein Tool, das mir definitiv dabei geholfen hat mit der inneren Unruhe und dem Stress in mir klar zukommen. Es ist ein Werkzeug, das Dir dabei helfen kann, den Blick nach innen zu richten. Durch Meditation können wir lernen ruhig zu werden, indem wir den wirren Gedanken in unserem Kopf und unserem Herzen Zeit und Raum geben sich zu setzen. Es gibt viele Arten von Meditation und wenn Du noch neu auf diesem Gebiet bist, würde ich dir raten, einfach im Internet nach geführten Meditationen zu suchen und damit anzufangen– hier gibt es viele verschiedene Meditationen, die für den Anfang sicher sehr hilfreich sind. Eine Art der Meditation, die du auch im Alltag anwenden kannst, ist Achtsamkeit.

Achtsamkeit

Achtsamkeitsmeditationen können dir auch im Alltag immer wieder helfen, nicht zu sehr in Hektik zu geraten. Besonders in Stresssituationen neigen unsere Gedanken dazu von einem Thema zum nächsten zu springen und schaffen eine ständige Unruhe in uns. In der Achtsamkeitspraxis nimmst Du Dir die Zeit, Deine Gedanken, Gefühle und Deinen Körper wahrzunehmen ohne zu bewerten, ob das, was Du fühlst nun gut oder schlecht ist. Mit der Einstellung „Alles darf sein“ können wir Stressphänomenen entgegenwirken.

Wie Du Meditation und Achtsamkeit für Dich nutzen kannst

Vielleicht kommt jetzt die Frage bei Dir auf, wie du nun konkret Achtsamkeit und Meditation für Dich nutzen kannst, um ungesunden Stress gar nicht erst aufkommen zu lassen. Mein Rat an Dich ist es, einfach einmal auszuprobieren, ob Meditation etwas für Dich sein könnte, ohne jeden Tag darüber nachzudenken. Vielleicht spürst Du mit jeder Meditation eine Verbesserung Deines Wohlbefindens, deiner Konzentration und Deiner psychischen Gesundheit. Vielleicht merkst Du aber auch nicht sofort etwas. Hab Geduld, denn wenn Du dir Zeit gibst, Meditation und Achtsamkeit zu üben und zu praktizieren, wirst Du früher oder später Veränderungen wahrnehmen.

Um eine hilfreiche Alltagsroutine zu entwickeln, empfehle ich Dir folgendes: Mache Dir einen groben Wochenplan, den Du ohne große Anstrengung einhalten kannst und entwickle eine Morgenroutine, die gleich zu Beginn eine kleine Meditation (10-20 Minuten) beinhaltet. Nimm Dir auch zwischen einzelnen Lernsequenzen ein paar Minuten Zeit, um bewusst in Deinen Körper zu spüren, ohne zu bewerten. Diese paar Minuten wirken erfrischend auf Deinen Kopf und nehmen Dir den Druck.

Langfristig kann Dir Meditation dabei helfen, die Ausschüttung des Stresshormons Cortisol zu verringern, Deine Kreativität zu fördern und Deinen Schlaf zu verbessern. All diese und weitere Vorteile von Meditation werden Dir im Studium sicher von großem Nutzen sein. Achtsamkeit und Meditation werden aber auch in anderen Lebensbereichen Deine Lebensqualität steigern, wenn Du Dir Zeit und Raum dafür gibst.


Dieser Artikel ist ein Gastbeitrag von Giulia Peter

giulia-peter

Auf meinem Blog nehme ich Dich mit auf meine ehrliche und persönliche Reise hin zu meiner inneren Stärke. Ich bin überzeugt davon, dass uns allen ein unendliches Potential innewohnt, das uns dabei helfen kann, alle Hindernisse zu überwinden, wenn wir uns die Zeit nehmen, den Blick nach innen zu richten. Durch Meditation, Achtsamkeit und verschiedene Coaching-Tools helfe ich Dir dabei, dein Potential zu entfalten, mit verschiedenen Schwierigkeiten umgehen zu lernen und ein erfülltes und erfolgreiches Leben zu führen.

Nähere Infos und Inspiration findest Du auf thismindfullife.de.
(B.A. Erziehungswissenschaft)